| ....liebe Grüße aus Deutschland.... |
| Susanne und Kofi vom Kasapa-Centre |
| open air-duschen |
| mein Lieblingsplatz am Meer... |
| Trommeln auf der Veranda |
| unsere kleinen Häuschen... |
| lesen in der Hängematte... |
| unsere Trommel-Tanz-Crew |
| Abschiedstrommel-Session mit Meeresrauschen... |
HOMOWO-FESTIVAL....das große Rennen beginnt!!!!
Zurück im Art-Centre beim Trommelkauf...
sexy ladys!!!!
oh...meine Kpanlogog ist in Arbeit....
Die Beerdigung von Ansah´s Onkel in Accra
Kasapa-Centre in Nyanyano
Nach einem kurzen Zwischenstop in Teshie, bekamen wir alle drei nochmal Lust auf Strandurlaub und somit setzten wir unsere Reise fort in der Hoffnung, nun doch besseres Wetter zu haben. Wie sagt man so schön "wenn Engel reisen..." Da wir außerdem großen Gefallen am Tanzen und Trommeln gefunden haben und auch ein gutes Trio sind, heckten wir den Plan aus ins Kasapa-Centre in Nyanyano (40 km westliche von Accra) zu fahren. Ankes erster Trommellehrer hat bereits viel Positives über das Trommelzentrum erzählt. Er selbst ist auch schon mehrmals zu Workshops dort gewesen, jedoch noch im alten Center, das vor vielen Jahren fast neben dem Odehe-Centre in Teshie war. Die neue Anlage des Deutsch-Ghanaischen Paares Susanne und Kofi befindet sich nun direkt am Strand und bietet Besuchern eine sehr ruhigen und gemütlichen Atmosphäre. Das tut doch immer wieder mal gut nach zu viel Großstadtstress und Reizüberflutungsaktion. Da wir leider keine Telefonnummer ausfindig machen konnten, sind wir einfach mit kleinem Gepäck los gestartet und standen somit unangemeldet vor der Tür. Wenn Engel reisen, wie kann es anders sein, gab es Platz für uns, und auch der Tanzunterricht konnte promt für den nächsten Tag organisiert werden. Dort lernten wir dann den "Fume Fume-Tanz". Wunderbar: ein toller Rhythmus, und der Tanz war von uns auch in drei Tagen gelernt. Wir ernteten von Susanne echt Lob: so schnell ist kaum jemand meinte sie. Aber so sind wir halt...ein super Tanzteam!!! Auch der Trommelunterricht hat sich ausgezahlt und wir hatten viel Spass mit Prince Kofi, unserem Trommellehrer. Er hat mich ebenfalls in den Adelstand erhoben und mich zur Princess gemacht, aber nur weil er sich anfangs meinen doch so ungewöhnlichen Namen nicht merken konnte. Wir hatten echt drei wunderschöne Tage im Kasapa-Centre und auch das leckere Essen habe ich sehr genossen. Es gab jeden Tag Salat, Butter, Marmelade und auch Joghurt...das hatte ich die letzten 3 Monate nicht mehr gegessen. Sehr gut!!! Unsere Heimfahrt war auch noch spannend und ist berichtenswert. Sag nur Trotrofahrt mit Achsbruch. Das Trotro war ohnehin schon sehr mitgenommen und hatte bereits 380.000 km auf dem Buckel. Auch die Türen ließen sich nur schwer schließen und die mussten eine ganze Weile rum machen, damit ja keiner unterwegs abhanden kommt. Schließlich fuhren wir dann endlich los, und irgendwann hörte man ein seltsames Geräusch von hinten links. Die Geräusche wurden immer lauter. Ich dachte mir nur "oje, da stimmt doch was mit dem Reifen nicht"...als wenig später so was wie Panik ausbrach. Die Leute schrien, es qualmte, und alle wollten nur noch raus. Und unsere Türe war nun so fest zu, dass sie kaum wieder aufging. Auf jeden Fall kamen wir mitsamt Gepäck doch noch rechzeitig raus. Und dann sahen wir es. Unser Auto hatte nur noch drei Reifen. Das vierte Rad war weg. Die Achse lag neben dem Auto! Und irgendwie hatte sich das, was noch übrig war einige Zentimeter tief in die Straße gefräst. Es stank, es qualmte... verrückt. Auf jeden Fall steht das Trotro heute noch genau an dieser Stelle, wir kamen da wieder vorbei. Es war spannend, aber es ist zum Glück ja nichts passiert.
Beerdigungsbesuch
Samstags waren wir nun zur Performence der Odehe-Truppe auf einer Beerdigung zu Gast. Mit 8 Leuten im Führerhaus des großen Odehe-Sprinters und mit dem Rest der Truppe und den Trommeln im Laderaum, fuhren wir gegen Mittag nach Accra. Wow - das war ebenfalls ein spannendes Erlebnis für uns! Die Beerdigungsfeier gleicht hier einer riesigen Party mit viel Musik, Tanz und Essen. Es waren rund 400 Leute da und es gab viel für uns zu sehen. Klar sind wir auch wieder dank unsere Hautfarbe stark aufgefallen, aber wir wurden ebenfalls mit Getränken und Essen verköstigt, obwohl wir noch nicht mal den Verstorbenen kannten. Die Performance der Odehe-Group war super!!!.... bis auf den Glockenmann, der nach einer halben Stunde stark ins Rudern kam und Ansah (der Leader) somit früher dem Ganzen ein Ende setzte. Der Glockenmann bekam dann auch keinen Applaus von uns, das hätte selbst ich besser hin bekommen.
Homowo-Festival in Teshie
Das Homowo-Fest wird traditionell hier von den Ga-Leuten gefeiert die in und um Accra herum leben. Heute hat nun hier das Festival in Teshie begonnen und in der Altstadt ist nun der Teufel los!!!! Bei dem Festival handelt es sich um eine symbolische Austreibung des Hungers nach dem Krieg (so steht es im Reiseführer), doch davon war nicht so viel zu erkennen. Tamara, Anke und ich zogen mit Ray und Josef, unseren persönlichen Bodygards, los und wir stürtzten uns in die rennenden Menschenmassen. Insgesamt gibt es sieben riesige Gruppen, die alle von mittags bis zum nächsten Morgen durch die Straßen der Altstadt rennen. Ja, es war ziemlich ungünstig dort mit FlipFlops zu erscheinen. Ich hätte mal besser meine Running-shoes einpacken sollen... Kurz um: Jeder darf in dieser Zeit tun und lassen, was er möchte und alle Leute sind sehr crazy drauf!!! Auch hier wieder hatten wir großen Spass und wurden von allen Seiten gegrüßt, umarmt und rumgeschleift. Doch unsere Aufpasser nahmen ihren Job sehr ernst und ließen uns nicht aus den Augen. Die waren sicherlich super stolz die weißen Mädels an der Hand durch die Straßen zu führen und am liebsten hätten sie nochmal ne extra Runde gedreht. Doch irgendwann haben wir uns dann heimlich aus dem Staub gemacht, sind in Richtung Odehe-Centre aufgebrochen und haben bei unserem HAPPY MEET-Stand bei der Rastafamily lecker zu Abend gegessen.
2 Kommentare:
Hallo meine Liebe, da hast Du ja einiges erlebt laut Deinem Bericht!!! Tollr Fotos hasr Du uns ins Netz gestellt!!!
Lecker Frühstück gabs auch... warte mal wenn Du Heim kommst, dann verwöhn ich Dich!!!
Ganz liebe Grüße von Deiner Mama und auch von Deinem Papa!!!
Dicken Kuss und Liebdrücker, Du fehlst mir schon sehr!!!
Hallo Princess Beati!
Ach ja, wenn ich die Bilder so sehe, würde ich am liebsten gleich wieder in den nächsten Flieger steigen und nach Ghana zurück fliegen.
Meine 10 Wochen dort habe ich sehr genossen.
Super auch, dass wir uns dort kennen gelernt haben!!!
Das gemeinsame Arbeiten im Kinderzentrum, die kleine Kurzreisen und überhaupt die ganze Zeit mit dir war perfekt und wunderbar!
Mach weiter so, mit deinem Elan und deiner wieder gewonnenen Fröhlichkeit.
Ganz liebe Grüße,
Anke
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