Heute sind wir um 3:15 Uhr morgens aufgestanden und saßen bereits um 4:00 uhr im Trotro in Richtung Accra. Von dort aus ging es dann weiter nach Cape Coast. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden und es gab sehr viel zu sehen. Zwischendurch bin ich immer mal wieder eingeschlafen und somit verging die Zeit wie im Fluge. Als wir dann kurz nach 7:00 Uhr in Cape Coast ankamen, war es noch sehr ruhig in dem kleinen Örtchen. Einige Leute begannen ihre Stände einzuräumen und andere fegte noch die Straße, hier und da wurden uns Blicke zugeworfen und wir wurden herzlich willkommen geheißen. Zum Frühstück gab es leckere kleine Bananen und Ananas am Strand. Auch hier waren nur wenige Leute, die Fischten oder einfach nur da saßen. Natürlich bekamen wir gleich Besuch von 3 Männern, die uns gleich zu ihren Freunden einladen wollten und sehr gesprächig waren.
Doch wir gaben freundlich zu verstehen, dass wir hier zum Frühstücken sitzen und später noch eine Führung in Cape Coast castle machen...und somit waren sie auch wieder verschwunden.
Das Meer und der Strand sind traumhaft. Als wir morgens so früh ankamen, sah es stark nach Regen aus-überall nur schwarze Wolken und keine Spur von Sonne! Doch wir hatten echt Glück, denn bereits nach kurzer Zeit zogen die Wolken vorbei und die Sonne kam langsam heraus und somit wurde es auch gleich angenehm warm. Es war so entspannend am Strand zu sitzen. In vollen Zügen genoss ich die Ruhe um mich herum, das findet man hier weniger. Denn es ist immer sehr viel los auf den Straßen, alle sprechen einen an, wollen mit dir befreundet sein, fragen dich was du in Ghana machst, bis hin zum spontanen Heiratsantrag...so als "Obroudi" (Weißer) fällt man eben überall auf. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und es ist nett mit den Leuten smalltalk zu halten.
Nach einer kurzen Abkühlung im Meer ließen wir unsere Kleider noch trocknen bevor wir die Führung durch Cape Coast castle in Angriff nahmen. Als Tourist hat man gleich 5mal so viel gezahlt, doch es war immer noch total günstig.
Die Führung durch die Sklavenburg war echt spannend. Leider gerieten wir in eine Gruppe von amerikanischen Teenangern, die weniger Interesse an der Geschichte hatten sondern eher damit beschäftigt waren, alles zu fotografieren....die ganze Zeit blitzte und piepste es...schon einbisschen anstrengend.
Nach der einstündigen Führung haben wir uns noch die Stände und kleinen Läden mit den traditionellen Kunsthandwerksachen betrachten und die tolle Aussicht auf das Meer genossen. Dann packte uns der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach lecker Reis mit scharfer Soße, natürlich aus der Tüte!( Hier gibt es für alles eine Tüte) Zum Glück wurden wir schnell fündig und fanden auch ne Mauer zum Sitzen. Doch bereits nach wenigen Minuten wurde uns die Ruhe genommen und vor uns hampelte ein alter Kerl herum, der meines Erachtens etwas zu viel Palmwein getrunken hatten. Hey, es war echt nicht einfach den wieder los zu werden, bis Lisa irgendwann bei zwei netten jungen Männern Hilfe erbittete! Schwups...und schnell machte sich der Alte aus dem Staub.
Nach der einstündigen Führung haben wir uns noch die Stände und kleinen Läden mit den traditionellen Kunsthandwerksachen betrachten und die tolle Aussicht auf das Meer genossen. Dann packte uns der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach lecker Reis mit scharfer Soße, natürlich aus der Tüte!( Hier gibt es für alles eine Tüte) Zum Glück wurden wir schnell fündig und fanden auch ne Mauer zum Sitzen. Doch bereits nach wenigen Minuten wurde uns die Ruhe genommen und vor uns hampelte ein alter Kerl herum, der meines Erachtens etwas zu viel Palmwein getrunken hatten. Hey, es war echt nicht einfach den wieder los zu werden, bis Lisa irgendwann bei zwei netten jungen Männern Hilfe erbittete! Schwups...und schnell machte sich der Alte aus dem Staub.
Am Nachmittag dann traten wir auch schon wieder unsere Heimfahrt an und saßen in einem totalen Luxus-Trotro mit Klimaanlage und Radio. Natürlich wurde 3 Stunden lang schöne ghanaische Highlife-Musik gespielt, ganz witzig und die Atmosphäre war ganz angenehm.
Als wir dann wieder in Accra ankamen hatten wir erst einmal ein Problem- Lisa brauchte dringend eine Toilette. Gar nicht so einfach hier in Ghana ein öffentlichen Klo zu finden. Doch eine nette hilfsbereite alte Dame opferte 15 Minuten ihrer Zeit und brachte uns zu einem Toilettenhäuschen. Dann war auch alles wieder viel entspannter und wir traten den langen, abenteuerreichen Rückweg in Richtung Trotro-Stadtion an, um nach Hause nach Teshie zu fahren. Ich kann euch sagen, ich will gar nicht wissen durch welch ekelhafte schwarze Pampe ich gelaufen bin. Meine armen Füße!!!
Doch wir haben die Trotro-Stadion gut erreicht und sogar gleich eine Mitfahrgelegenheit bekommen und dann ging es endlich ab nach Hause. Zu Hause angekommen fielen wir einfach alle tot ins Bett und lagen im Tiefschlaf. Fazit: es war ein wahnsinnig toller Tag!!!
P.S. Anne, der Shop "Global mamas" hatte leider zu!!!! Schade!!!!